| Ski-Weekend Engelberg 2004 |
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Kerzenschein und Drehorgelmusik Es ist schon wichtig, dass nebst den Singproben in bekannter Atmosphäre, kameradschaftliche Kontakte fernab von Ueben nach harmonischem Chorklang und richtiger Aussprache gepflegt werden. So geschehen letzten Freitag, als sich 13 Personen, die meisten davon sind Aktivmitglieder, auf dem Dorfplatz versammelten, um von Präsident Hans-Peter Meier in gemietetem Minibus nach Engelberg chauffiert zu werden. Entgegen der schlechten Wetterprognosen fuhren wir einem strahlendem Sonnenaufgang entgegen, was die Stimmung beim bereits zur Tradition gewordenen Kaffeehalt im Restaurant Grafenort der gleichnamigen Ortschaft nur noch anhob. Dem Aufstieg zum bekannten Ski- und Wanderort folgte ein Umsteigen in die Gondelbahn, dann in die Luftseilbahn hinauf zur Station Stand. Mit der Drehluftseilbahn "TitlisRotair" schliesslich gelangten wir auf den 3200 m ü.M. gelegenen Titlis, wo ein herrliches Alpenpanorama mit Sicht bis zur Jurakette nicht nur den Skifahrer beeindruckte. Dass diese Strecke auch zu Fuss, oder genauer, mit fellüberzogenen Skiern in Angriff zu nehmen ist, demonstrierte ein Mitglied, das morgens um drei Uhr unter kundiger Führung von der Talstation aus den Gipfel in acht Stunden erreichte. Da bot das Mittagessen auf dem Jochpass auch für ihn eine willkommene Erholung. Bei deftigen Röstipfännlis, Häfelichabis, Aelplermagronen und anderen Spezialitäten konnten wir uns stärken. In aufgelockerter Stimmung ertönten dann muntere Lieder über Freundschaft und weinseliger Liebesmüh, dem schliesslich eine Runde "Kurvenwasser" des entzückten Wirt folgte. Nach weiteren Skifahrten in dem meist mit Sesselliften verbundenem Skigebiet traten wir gegen Abend die Talabfahrt an. Nun galt Zimmerbezug und Nachtessen im Hotel Edelweiss. Das hundertjährige, im Jugendstil erbaute Kurhotel vermittelt auch heute noch den Eindruck, dass sich hier beim Candlelight Dinner mit Drehorgelmusik die Zeit um einige Jahrzehnte zurückgedreht hatte. Wieder unterhielten wir mit viel Musik und Gesang die anwesenden Gäste. Wer noch Lust auf einen Schlummertrunk verspürte, konnte dies bei einem Nachtbummel durch den verschneiten Skiort verbinden, der nicht zuletzt dank seines Benediktinerkloster zu hohem Bekanntheitsgrad gelang. Auch der zweite Tag grüsste mit blauem Himmel, was uns veranlasste, früh die Skier anzuschnallen um bald unsere Spuren in dem herrlichen Pulverschnee zu ziehen. Mit der sicheren Heimreise aller Teilnehmer fanden somit zwei gemütliche Tage ihren Abschluss. (sim) |
| Zuletzt geändert: 30.11.2011 |
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